Kann nicht schlafen bzw: Gute Nacht Geschichten von Usern für User

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    • Freu mich sehr, das es Euch meine Geschichten so gut gefallen.. :love: :knuddel:

      Püppie kennt ihr ja. Sie ist sehr niedlich (wenn sie schläft), menschenbezogen, hilfsbereit (jede Maus die sie fängt wird an Lucky verfüttert) und clever. Sehr clever. Denkt sie.. :yes:

      Unser Wohnzimmertisch ist so ca 50 cm hoch und quadratisch. Macht die Miez leicht Männchen ist die Tischkante genau auf Nasenhöhe. Und sie LIEBT die kleinen Dinge, die auf dem Tisch liegen können. Streichhölzer, Clips zum Naschtüten verschließen, diese kleinen Figuren die man manchmal bei Liddl zu seinem Einkauf dazu bekommt. Haargummis. Nachts ist sie ja ungestört, da finden wir die Dinge entweder im Vorratsschrank, 3 Räume weiter wieder oder (wenn wir eine ausgebüxte Maus wieder einfangen müssen) unter dem Sofa. Oder gar nicht.

      Und eines Tages saßen wir wieder am Tisch, Käffchen dabei, Kekstüte mit Clip *raschel raschel*, Clip fliegt auf den Tisch *klicker* und das Gespräch plätschert so vor sich hin.
      Plötzlich kamen auf der anderen Seite vom Tisch ein paar Ohren hoch, dann folgten 2 Augen und etwas Nase. "Ooooh, wie spannend, da liegt wieder ein DingelwhopperDings!!!" Lautlos (wie ein Periskop von einem UBoot) verschwanden Nase, Augen und Ohren wieder. Sekunden später tauchte auf Höhe des Tütenclips eine Pfote auf und tappte suchend über den Tisch. Ohne Erfolg. Pfote wurde eingezogen, und es erschien wieder das Miez-periskop: Ohrenspitzen, Augen, etwas Nase. "Ah, da!" Miez taucht wieder ab. Sekunden später *quuuuitsch* wieder die Pfote, diesmal zielgerichtet Richtung Clip. Unser Gespräch war mitlerweile versiegt; logisch bei der Show. Kurz bevor die Pfote den clip erwischt, schnipst mein Hase ihn etwas weiter auf den Tisch. Die Pfote tastet weiter, hält kurz inne. Man hört förmlich von der anderen Seite: "Pest und Hölle, der lag hier doch eben noch!!!" dann wird weiter gepfotelt diesmal etwas energischer, dann taucht die Pfote wieder ab. Man hörts unterm Tisch denken und grübeln. Püppie hat wohl mitlerweile mitbekommen, das WIR mitbekommen haben das sie eigentlich in verbotenen Gefilden unterwegs ist, auf jedenfall hat sie ihr Miezoskop modifiziert: sie taucht ganz langsam wieder auf, allerdings ohne Ohren. Die hat sie so stark an den Kopf geklappt, so das ihr Kopf ganz platt wirkt. Diese verräterischen Dinger lassen ihre Tarnung nicht mehr auffliegen!!! :lol: "Ah, DA!" Miez taucht ab, Pfote erscheint aber diesmal geht sie auf Nummer Sicher: die Ohren werden wieder angeklappt und "ein Auge auf den Tisch geworfen". *Tast tast tast.. HEUREKA!! HAB DICH!", der Clip verschwindet unter der Pfote vom Tisch und wird stolz wie eine erbeutete 12ender Ratte vom Tisch weggeschleppt. "Tarnung ist eben alles" *maunz*.

      Sie scheint sich dann wirklich getarnt oder unsichtbar zu fühlen. Wir können das nämlich öfter beobachten. Und weil das so niedlich ist (und sie Nachts eh überall rumturnt) lassen wir sie. Es ist einfach ZU niedlich. :gtier4:
      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele? :daumen:

      Für ein Kleidungsstück, mit dem so viele Leute auf dem Sofa sitzen und Chips essen, hat die Jogginghose einen recht ungewönlichen Namen..
    • @Faule Socke, du solltest ein Buch schreiben. Deine Geschichten sind so witzig und goldig, das ist genau das was die Menschheit braucht. Ich jedenfalls würde mir das Buch sofort kaufen, weil ich gerne Spaß habe und ihn auch brauche, als Gegenstück zum Stress und Ärger auf der Arbeit. Ich liebe deine Geschichten und bin schon sehr gespannt, was als nächstes von deinen Stubentigern kommt.
      Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. :regenbogen:
    • krini schrieb:

      @Faule Socke, du solltest ein Buch schreiben. Deine Geschichten sind so witzig und goldig, das ist genau das was die Menschheit braucht. Ich jedenfalls würde mir das Buch sofort kaufen, weil ich gerne Spaß habe und ihn auch brauche, als Gegenstück zum Stress und Ärger auf der Arbeit. Ich liebe deine Geschichten und bin schon sehr gespannt, was als nächstes von deinen Stubentigern kommt.
      Da sind mir die Tränen gekommen. Ein Buch schreiben das anderen Menschen Freude macht? Ein Traum. Leider keiner der sich erfüllen lässt, da es mir dann doch an einigen wichtigen Dingen mangelt. Gepriesen sein meine Mädels, denen eine Sache nie ausgehen wird: der Sinn für Unfug.
      Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele? :daumen:

      Für ein Kleidungsstück, mit dem so viele Leute auf dem Sofa sitzen und Chips essen, hat die Jogginghose einen recht ungewönlichen Namen..
    • Woran fehlt es dir denn?
      Du hast Talent zum Schreiben. Du hast Vorlagen, aus denen du tolle Geschichten herausholst. Du bringst uns hier zum Lachen. Ich finde das sind schon mal einige sehr gute Voraussetzungen. Und abgesehen davon, nicht jede Geschichte muss lustig sein, es darf auch gerne mal eine Rührselige sein, die ans Herz geht.
      Ich biete mich gerne an zum Korrektur lesen.
      Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. :regenbogen:
    • Faule Socke schrieb:

      und erzähle euch daher einen Schwank aus meiner Jugend während mein Schlummitee zieht. :opa:

      Als meine Mutter noch lebte wohnten wir Haus an Haus. Ein recht großes Grundstück, 2 aneinandergebaute Häuser. Ich bin also im Grunde nie von zu Hause ausgezogen, denn als ich noch klein war wohnte in der anderen Hälfte meine Oma, wo ich dann sehr viel später gehaust habe. Das war superpraktisch, weil immer eine Urlaubsbetreuung für Haus, Viechzeug und Garten vorhanden war. :hust:

      Nun ja.. eines Morgens, als meine Mutter und ihr Lebensgefährte bereits 7 Tage in Marokko waren, stand ich völlig verwirrt vor der Kaffeemaschine und hab versucht rauszufinden, warum der Kaffee noch so dunkel ist. :papiertuete-kopf: Ach joa, Milch vergessen.. och nö ! :panik: Milch alle !!! Ich also kurzentschlossen Schlüssel geschnappt, im Pyjama über den Hof zu Mutters Küche geschlurft. Nun ist das so: ich weiß nicht ob das an den Kriegserinnerungen liegt, aber: je stinkiger und im Grunde je ekliger, je leckerer für meine Ahnen. Ich erinner mich noch mit Grusel an Kochexperimente meiner Mutter, wo in meiner Erinnerung Fischeingeweide, Gräten, Köpfe, Hühnerkämme, die Füße und etwas Gemüseartiges eingekocht wurden und uns als französische "Buuljabässe" angepriesen wurde. Oder meine Oma, die grundsätzlich so einen Harzerkäseklumpen auf dem Fensterbrett in der Sonne hatte bis der verflossen und gewimmelt hat und ihn dann genüsslich :lecker: gegessen hat.. Meine Oma fand die "Buljabässe" übrigens total köstlich.. was auch sonst. :rolleyes2:

      Ich hätte also gewarnt sein sollen. Aber es war früh, ich kam aus dem Bett und hatte noch keinen Kaffee !!! :nixweiss: :heul: so bin ich drüben rein, ohne die übliche Vorsicht vor der Küche meiner Ahnen, mache den Kühlschrank auf und zack ! .. weg bin ich. Als ich wieder zu mir komme taste ich blind rum bis ich den Küchenbesen finde und mache damit den Kühlschrank zu. Krieche dann mit Tränen in den Augen auf allen vieren zur rettenden Küchentür. Erschwerend kommt jetzt der Sauerstoffmangel dazu, aber endlich bin ich draußen und stelle fest: so schlimm schmeckt schwarzer Kaffee dann doch nicht! :yes: Denn: meine Mutter hat vielleicht ihre Vorliebe für Kochexperimente aufgegeben, aber nicht ihre Vorliebe für stinkige Dinge. Ihr Lieblingskäse war dänischer Romadur (oder so), und der stinkt selbst frisch so stark das draußen Vögel vom Himmel fallen, und der, der mich ausgenockt hat war mindestens 10 Tage alt.. MINDESTENS.. seitdem bin ich nie wieder an ihren Kühlschrank gegangen. :rotwerd:

      So. Gute Nacht und bis später. :gtier4:
      Hahaha das mit dem Café das ist ja lustig
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