Beiträge von Glücksquell

    Erfahrungen bei Zapf-Ereignissen auszutauschen ist doch auch ganz nett.


    In den Armbeugen hab ich fast immer das Problem von "Verfärbungen" - am Handrücken nie.

    Und Nervosität kann man nie ausschließen - von daher ist es wichtig, wenigstens als Patient die Ruhe zu bewahren (ändern kann man sowieso nichts an seiner Situation).

    Zur Erklärung des vorab gesagten:

    Es begab sich zu einer Zeit

    Da wurde ich wegen extremer Schmerzen im Nierenbereich mit Sonderlicht und Krach in unser Krankenhaus verfrachtet.

    Am "Empfang" war ein Kollege, der seinen ersten Tag als Assistent in der Rettungsstelle/Notaufnahme hatte - der war davor Rettungssanitäter bei der Berufsfeuerwehr. Und genau er sollte den Zugang legen, drei Ampüllchen zu je 12.5 ml zapfen und danach den Tropf anlegen. Er hat auf dem Handrücken etwa 14 Versuche gehabt und dann am Daumen nochmal 3 - - - dann hat sein Kollege übernommen und nach weiteren 5 Versuchen die Nadel in die Vene bekommen. Klack - Tropf angelegt und stolz wie Bolle.

    Dann fragte ich, wo er die drei Ampullen fürs Labor abgelegt hat - betretenes Schweigen und die Idee "wir müssen von vorne anfangen".....

    Ich hab dann vorgeschlagen, den Tropf abzustöpseln, 3 oder 4 Ampullen zum wegwerfen und danach die 3 Ampullen fürs Labor zu zapfen und mich danach endlich an den Schmerztropf zu legen.

    Die Ärztin hat sich bei mir für meine Ruhe und Geduld bedankt - 2 Stunden später war ich auf Station und konnte durchschlafen.

    Lange Geschichte und mindestens so außergewöhnlich wie das Märchen von Olga und Kewin.